Mozart-Serenade eine tödliche Liebesgeschichte mit zerbrechlichen Celloklängen

Bernd Kebelmann und Sonny Thet

Erzähler und Solocellist
als Duo auf der Bühne

 

Im Konzertsaal erklingt Mozarts prachtvolle, viel zu schön komponierte „Gran Partita“, seine B-Dur-Serenade. Der Erzähler möchte das Mädchen treffen, das vor Jahren die Flöte spielte. Aber sie spielt nicht mehr mit. Sie ist in Marthas Händen.

Marthas Arbeit ist ungewöhnlich: sie wäscht die Toten und kleidet sie an.
Aus ihren Gedanken, Beobachtungen entwickelt sich eine Handlung zwischen Sehnsucht und Liebe, Erpressung und tödlicher Rache.

Martha hat längst begriffen, dass es niemals Gewissheit gibt.
Eins aber ist gewiss: dieses Mädchen wollte nicht sterben.

 

Requiem für Gran Partita
nennt der Autor sein Buch mit der tödlichen, von Mozartmotiven durchsetzten, romantischen Liebesgeschichte, bitter und realistisch, eine Tragödie, deutsch.

Das Programm voll Dynamik und Spannung erinnert an kriminelle, meist ungestraft gebliebene Taten zu Zeiten der DDR.
Die Rahmenhandlung trägt Hörspielcharakter.
Während der Lesung erklingen erschreckte, Sanfte, zerbrechliche Variationen, vom Cellisten aus Mozarts Musik und der Härte der Handlung frei komponiert und gestaltet.

 

Programmdauer: etwa 60 Minuten


© 2009 Bernd Kebelmann





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Letzte Aktuallisierung: 16.03.2016
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