Sonny Thet


Mein musikalisches Doppelleben
Die tragische und optimistische Lebensgeschichte

des deutsch-kambodschanischen Cellospielers,
Mitbegründer der „Gruppe Bayon“

Ein 90-Minütiges Programm mit Live-Musik und Buchpremiere

Cello und Thro Saou: Sonny Thet

Autor und Sprecher: Bernd Kebelmann

 

sonnythet

Zum Programm:

Sonnys Leben pendelt zwischen zwei Kulturen. Im buddhistischen Kambodscha war er Hofmusiker des Prinzen Sihanouk. 1969 schickt ihn dieser zum Cello-Studium an die Weimarer Musikhochschule und rettet ihm damit das Leben. 1972 gründen Thet und Theusner dort die „Gruppe Bayon“, eine Formation, die bereits Weltmusik spielt. Sonny bleibt in Deutschland und hat bald eine deutsche Familie.
Zwei Diktaturen bestimmen Sonnys weiteres Schicksal, die „Steinzeit-Kommunisten“ der Roten Khmer in Kambodscha und die versteinerten Bürokraten des DDR-Sozialismus.
Die einen ermorden seine Eltern, die anderen beengen mehr und mehr Sonnys künstlerische Entwicklung. Erst in Westberlin, 1987 beginnt seine zweite Karriere. – In Sonnys Cellospiel mischt sich heute kambodschanische Pentatonik mit barocken Anklängen und Pop-Elementen. Dies macht seine Musik unverwechselbar.

Der Biograf Bernd Kebelmann arbeitet mit Sonny Thet seit 1995 im Duo. Bei ihren szenischen Lesungen liest Kebelmann aus eigenen Büchern. Inzwischen gibt es fünf Programme, die z. T. bei völliger Dunkelheit spielen.

Herzliche Einladung zu den  Veranstaltungen!
(siehe Aktuelles)




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Letzte Aktuallisierung: 16.03.2016
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